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Kanban (jap. für "Karte") bezeichnet ein Pull-Logistik-System. Der Grundgedanke ist, dass in keinem Produktionsschritt mehr produziert wird, als der nachfolgende Schritt (= interner Kunde) gerade benötigt.

Im Allgemeinen wird hierzu eine dem laufenden Bedarf angepasste Losgröße und eine zugehörige "Wiederbeschaffungszeit" definiert. Bei der einfachsten Variante "Behälterkanban" gilt die Rücklieferung des Kunden in Gestalt eines leeren Behälters als Aufforderung, diesen in der festgelegten Zeit gefüllt wieder zurückzuschicken. Der entscheidende Grundgedanke (und auch der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz) liegt in der optimalen Definition dieser einzelnen aneinandergereihten Kunden-Lieferanten-Kreisläufe.

In beliebigen Komplexitätststufen läßt sich dieses Verfahren auf- und ausbauen und durch Karten oder jeden anderen Informationsträger (auch elektronisch möglich) durch die gesamte Prozesskette ziehen. Auch die Einbindung externer Lieferanten und nachfolgender Kunden ist denkbar.

 

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Schlagzeilen

5S oder 5A

Die 5S (oder auf Deutsch: 5A) beziehen sich auf den einzelnen Arbeitsplatz. Dabei wurde ursprünglich nur von Produktionsarbeitsplatz ausgegangen. Die Vorgehensweise läßt sich aber auch auf den Büro-Arbeitsplatz und sogar auf den Inhalt der Festplatte eines PC übertragen.

Wir bleiben hier bei der deutschen Variante 5A (auch wenn wir dabei auf die hübschen japanischen Buzz-Words verzichten)

Im Einzelnen (und auch in dieser Reihenfolge) sind das:

- Aussortieren

- Aufräumen

- Arbeitsplatz sauber halten

- Anordnung zur Regel machen

- Alle Punkte immer einhalten und laufend verbessern

Wenn diese fünf "Stufen" an allen Arbeitsplätzen umgesetzt werden, ist ein großer Schritt in Richtung einer excellenten Produktion vollzogen.

 


Start / Produktionsoptimierung / Kanban