SMED nennt man ein Verfahren zur Optimierung von Umrüstvorgängen an Maschinen.
Aus dem Thema Durchlaufzeitoptimierung folgt automatisch, dass Teile, die über die gleichen Maschinen laufen, in kleinere (und damit schnellere) Losgrößen aufgeteilt werden müssen. Das hat aber den Nachteil, dass öfter umgerüstet werden muss, wenn man sich keine Einzweck-Maschinen anschaffen will). Und genau hier setzt SMED an. Die Abkürzung bedeutet "Single Minute Exchange of Die" also Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich.
Der Grundgedanke hierbei ist, dass der Rüstvorgang in einen internen und einen externen Teil aufgeteilt wird und danach versucht wird, den internen Anteil so gering wie möglich zu gestalten. Auch dafür gibt es wiederum standartisierte Ansätze.
Das Ziel dieses Tools ist erreicht, wenn der Rüstvorgang innerhalb der Taktzeit des Produktionsablaufs statfinden kann. Dann nämlich wird der Fluss nicht unterbrochen und der One-Piece-Flow kann störungsrei aufrecht erhalten bleiben.
